NEU: Schwermetalltest - giftiges Blei, Kupfer, Zink und Eisen sicher messen!

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Endlich rasch und sicher auch gefährliche Schwermetalle messen!
Blei,Kupfer, Zink, Eisen

Ob aus der Wasserleitung, im Fluss oder Teich oder im Süßwasseraquarium.

Durch den Tests sind Sie sicher und können, wenn erforderlich, eingreifen.

0,1 bis 2mg/l messen. Etwa 30 Tests pro Packung.

In der Wasserleitung kann sich giftiges Blei oder Kupfer anreichern und so für Menschen gefährlich werden!
Im Aquarium verlangsamen die Stoffe das Pflanzenwachstum und können schon in geringen Konzentrationen Wirbellose (auch Garnelen) und Fische töten.
Auch Zink und Eisen sind in größeren Mengen schädlich.
Durch den Schwermetalltest wird rasch angezeigt ob alles in Ordnung ist oder das Wasser gewechselt werden soll oder ob das Leitungswasser ungeeignet für Menschen und Aquarium ist:
Gelb - OK
Hellorange - noch OK - öftere Beobachtung/Messung sinnvoll
Orange und Rosa - gefährlich - Maßnahmen erforderlich


Produkt vom Chemischen Labor Halanek
Wasserpantscher.at
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INFORMATIONSBLATT

Schwermetalltest
 
Gelb: OK   
Leicht orange: noch OK  (Achtung bei Wirbellosen) 
Stark orange: bedenklich   
Rosa: gefährlich
Stark orange und rosa: Maßnahmen erforderlich!
Beiliegende Informationen beachten!
 


Schwermetalltest für Wasser
Blei – Kupfer – Zink – Eisen
0,1 – 2mg/l ca. 30 Messungen
für Süßwasser
 
Einführung
Besonders in den Wasserleitungen, aber auch im Grundwasser, können sich verschiedene Schwermetalle teilweise im Wasser lösen. Kommen diese gelösten Schwermetalle in das Aquarium, so können Fische und besonders wirbellose Tiere geschädigt und sogar getötet werden.  Auch im Trinkwasser machen sich Schwermetalle durch schlechten, „blechernen“ Geschmack bemerkbar. Hohe Werte sind für Menschen auf Dauer gesundheitsschädlich, besonders für Kinder.
Besonders giftig ist

Blei. Da viele Häuser noch immer Wasserleitungsrohre aus Blei haben, ist die Kenntnis des Bleigehalts im Wasser sehr wichtig. Inzwischen werden keine Bleirohre mehr verlegt, und die städtischen Bleirohre wurden bereits vor Jahren alle ausgetauscht. In Häusern aus Zeiten bis in die 1970er Jahre können deshalb noch immer Bleirohre vorhanden sein, da es keine Verpflichtung gibt, sie auszutauschen. Grenzwert von Blei im Trinkwasser: 0,01mg/l*.

Kupfer und Zink sind in geringen Mengen für den Menschen noch nicht schädlich (Grenzwert Zink: 5mg/l und Kupfer 2mg/l im Trinkwasser),  aber für Fische und Wirbellose können solche Werte bereits sehr gefährlich bis tödlich sein. Kupfer löst sich meist aus vielverwendeten Kupferleitungen ins Wasser. Aus verzinkten Stahlrohren und Armaturen kann sich auch Zink lösen.

Bei Eisen gilt ein gesetzlicher  Grenzwert von 0,2mg/l und auch darüber ist Eisen an sich für den Menschen kaum gefährlich, aber über 0,2mg/l kommt es zu schlechtem Geschmack und zu Ausfällungen von anderen wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen sowie Färbungen. Bei Fischen kann höherer Eisengehalt Ausfällungen in den Kiemen verursachen und so die Fische schädigen. Eisen gelangt oft durch alte Stahlrohre der Wasserleitung ins Wasser, in Aquarien vor allem durch Eisendüngung.

Der Test erfasst auch das hochgiftige Cadmium (Grenzwert: 0,05mg/L). Es ist im Leitungswasser oder Aquariumwasser  nicht oder nur in unmessbaren Spuren zu erwarten und scheint daher auf der Farbtafel nicht auf. Cadmiumverunreinigungen treten, wenn überhaupt, als industrielle Rückstände auf.

Wenn Leitungswasser lange in der Leitung steht, dann können oben angegebene Werte deutlich und mehrfach überschritten werden. Daher sollte man Wasser erst 10 bis 20 Minuten laufen lassen (z.B. zum Waschen oder Duschen verwenden) bevor man es zum Trinken oder für ein Aquarium verwendet. Wie lange man das Wasser vor dem Trinken oder Verwendung im Aquarium laufen lassen muss, kann man am besten mit einer Messung feststellen.

* Grenzwerte aus der Trinkwasserversorgung BGBl. II Nr. 304/2001 inkl. aktueller Änderungen (Österreich) bzw. Trinkwasserverordnung 2001 mit Fassung vom 10. März 2016 BGBl. I S. 459 (Deutschland)

Auswertung

Dieser Schwermetalltest erfasst vor allem die Schwermetalle Blei, Kupfer, Zink und Eisen gemeinsam.
Bei sehr kleinen Werten unter 0,05mg/l bleibt die Lösung gelb und bedeutet unbedenklich.
Leichte Orangefärbung zeigt bereits eine Belastung mit Schwermetallen an. Kontrolle ist jetzt sinnvoll. Wirbellose können schon geschädigt werden.
Ist die Messung stärker orange gefärbt, dann können Werte bis 0,5mg/l im Wasser vorhanden sein. Bei den nicht so gefährlichen Substanzen Eisen und Zink kann der Messwert auch darüber liegen. Hier besteht Handlungsbedarf. Bei Trinkwasser ist es ratsam, bei Aquariumverwendung ist es erforderlich, die Schwermetallbelastung zu verringern.
Beim Kupfer und besonders beim gefährlichen Blei machen sich höhere Werte von 1 bis 2mg/l und darüber als schwache bis starke Rosafärbung bemerkbar. Das Wasser sollte besonders für Kinder und Babys nicht verwendet werden. Für das Aquarium ist es nicht geeignet. Man kann wieder versuchen, den gefährlichen Wert durch langes Laufenlassen des Leitungswassers zu reduzieren. Bei sehr hohen Eisenwerten im Aquarium kann es auch zu einer Rosafärbung kommen.
Ob die Färbung der Messung durch Eisen oder Kupfer hervorgerufen wurde, kann man mit einem separaten Kupfer- und Eisentest feststellen und die Mengen bestimmen. (Eisen sensitiv Wasserpantscher Art.Nr. N0027; Kupfer: bald erhältlich). Besonders im Aquarium kann eine Orange- bis Rosafärbung bei Eisendüngung auftreten, eine Orangefärbung ebenso bei alten Stahlrohren der Wasserleitung.

Übersicht
Richtwerte bei der Farbe der Messung:
Farbe Bedeutung Handlungsbedarf
Gelb OK keiner
Leicht Orange noch OK Vorsicht bei Wirbellosen
Stark Orange bedenklich Maßnahmen ratsam, Eisen messen. Orangefärbung durch Eisen kommt bei Eisendüngung im Aquarium und alten Stahlrohren der Wasserleitung.
Rosa gefährlich Wasser sollte weder zum Trinken noch im Aquarium verwendet werden. Maßnahmen erforderlich
 
Die Grenzwerte sind in der deutschen und österreichischen Trinkwasserverordnung festgelegt (Trinkwasserversorgung BGBl. II Nr. 304/2001 inkl. aktueller Änderungen (Österreich) bzw. Trinkwasserverordnung 2001 mit Fassung vom 10. März 2016 BGBl. I S. 459 (Deutschland).)
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